Lassen Sie Pfunde purzeln
Der unerwartet deutliche Verfall der britischen Immobilienpreise hat das britische Pfund auf ein Rekordtief zum Euro abstürzen lassen. Angesichts der prekären Situation am Hausmarkt rechnen viele Investoren nun mit einer Zinssenkung der Bank of England (BoE).
Daraufhin sackte das Pfund bis auf 79,90 Pence je Euro nach 79,02 Pence am Vortag. Die Renditen britischer Staatsanleihen fielen. Dem Hauspreisindex der britischen Hypothekenbank HBOS zufolge hat sich der seit Monaten andauernde Preisrückgang am britischen Immobilienmarkt zuletzt noch verstärkt. Im März fielen die Preise für Eigenheime so stark wie seit 1992 nicht mehr. Der Durchschnittspreis sei im Vergleich zu Februar um 2,5 Prozent auf 191.556 Pfund gefallen - vor allem, weil Banken nicht mehr im großen Stil Immobilienkäufe finanzieren. Volkswirte hatten ein Minus von nur 0,3 Prozent erwartet. Im ersten Quartal 2008 sind die Preise damit im Vergleich zum vierten Quartal um 1 Prozent gefallen, das war der größte Verlust seit 1995.
So stark wie seit 16 Jahre nicht mehr sind die Preise für britische Häuser im März gefallen. "Vor den Immobiliendaten war es noch umstritten, ob die BoE die Zinsen senken wird", sagte Carsten Fritsch, Devisenanalyst der Commerzbank. Nun setzten viele Marktteilnehmer darauf. Einer Bloomberg-Umfrage zufolge rechnen 50 von 61 befragten Volkswirten mit einer Lockerung um einen Viertelprozentpunkt auf 5,0 Prozent.
Interessenvertreter des britischen Einzelhandels hätten nun sogar Zinssenkungen um einen halben Prozentpunkt gefordert, so Fritsch. Analysten von BNP Paribas berichten ebenfalls von Spekulationen, einige der BoE-Mitglieder könnten für eine große Zinssenkung stimmen. Sie rechnen damit, dass das Pfund weiter abwertet und unter die Marke von 80 Pence je Euro rutschen könnte. /FTD
Daraufhin sackte das Pfund bis auf 79,90 Pence je Euro nach 79,02 Pence am Vortag. Die Renditen britischer Staatsanleihen fielen. Dem Hauspreisindex der britischen Hypothekenbank HBOS zufolge hat sich der seit Monaten andauernde Preisrückgang am britischen Immobilienmarkt zuletzt noch verstärkt. Im März fielen die Preise für Eigenheime so stark wie seit 1992 nicht mehr. Der Durchschnittspreis sei im Vergleich zu Februar um 2,5 Prozent auf 191.556 Pfund gefallen - vor allem, weil Banken nicht mehr im großen Stil Immobilienkäufe finanzieren. Volkswirte hatten ein Minus von nur 0,3 Prozent erwartet. Im ersten Quartal 2008 sind die Preise damit im Vergleich zum vierten Quartal um 1 Prozent gefallen, das war der größte Verlust seit 1995.
So stark wie seit 16 Jahre nicht mehr sind die Preise für britische Häuser im März gefallen. "Vor den Immobiliendaten war es noch umstritten, ob die BoE die Zinsen senken wird", sagte Carsten Fritsch, Devisenanalyst der Commerzbank. Nun setzten viele Marktteilnehmer darauf. Einer Bloomberg-Umfrage zufolge rechnen 50 von 61 befragten Volkswirten mit einer Lockerung um einen Viertelprozentpunkt auf 5,0 Prozent.
Interessenvertreter des britischen Einzelhandels hätten nun sogar Zinssenkungen um einen halben Prozentpunkt gefordert, so Fritsch. Analysten von BNP Paribas berichten ebenfalls von Spekulationen, einige der BoE-Mitglieder könnten für eine große Zinssenkung stimmen. Sie rechnen damit, dass das Pfund weiter abwertet und unter die Marke von 80 Pence je Euro rutschen könnte. /FTD
youngfightclub - April 9, 22:59

